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Internate für Hochbegabte
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Als Hochbegabt gilt, wer einen IQ (Intelligenzquotient) von mehr als 130 besitzt. Rund zwei Prozent aller deutschen Kinder besitzt einen solchen IQ und gilt somit als Hochbegabt. Hochbegabte können in der Regel leicht und schnell lernen. Bei Unterforderung neigen viele Hochbegabte jedoch zur Frustration.
Um einer Unterforderung vorzubeugen bieten einige Schulen spezielle Fördermaßnahmen für Hochbegabte an. Rund 1000 Schulen in Deutschland bieten solche Fördermaßnahmen. Je nach Bundesland können die Fördermaßnahmen variieren. Grundsätzlich lassen sich jedoch zwei Strategien beobachten, die Vertiefung und Beschleunigung von Lernstoffen.
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Förderkonzepte für Hochbegabte
Wie oben bereits erwähnt werden vor allem zwei Fördermaßnahmen an einigen Schulen angeboten. Eine Maßnahme besteht darin, den Hochbegabten das Überspringen von Klassen zu ermöglichen oder sie früher einzuschulen.
Eine andere Maßnahme besteht darin, dass den Hochbegabten die Möglichkeit gegeben wird den Unterrichtsstoff zu vertiefen. Dabei beschäftigen sich die Hochbegabten selber mit den Themen oder nehmen an überregionalen Wettbewerben oder Leistungskursen teil. An einigen Schulen wird den Schülern zudem die Teilnahme am Unterricht höherer Klassen ermöglicht.
Privatschulen für Hochbegabte
Auch an einigen Privatschulen werden spezielle Förderkonzepte für Hochbegabte angeboten. Einige Privatschulen bieten Hochbegabten zum Beispiel zusätzliche Unterrichtsfächer wie Philosophie oder Chinesisch.
Kritik an Fördermaßnahmen für Hochbegabte
Hochbegabtenförderung wird oft gleichgesetzt mit der Förderung von besonders leistungsstarken Schülern. Da aber hochbegabte Kindern nicht automatisch gute Schüler sind, ist diese Förderung für sie oft unerreichbar. Dabei ist es sicherlich normal, dass Kinder nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Nur sobald das Wort Begabung ins Spiel kommt, meinen viele Lehrer, dass diese Kinder automatisch auch sehr gute Schüler sein müssen. Hochbegabte können zwar gute Leistungen aufweisen, müssen dies aber nicht. In einigen Fällen sind sie sogar recht schlecht in der Schule. Die Förderung durch mehr Leistung kommt den Hochbegabten also nicht unbedingt zugute.
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