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Freinet-Schule
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Das reformpädagogische Konzept der Freinet-Schule geht zurück auf den Franzosen Celestin Freinet und seine Ehefrau Elise.
Bei den Freinet-Schulen lassen sich vier Grundsätze erkennen, die das Konzept prägen. Zunächst einmal soll jeder Schüler seine Persönlichkeit frei entfalten können. Außerdem sollen sich die Schüler mit der Gesellschaft kritisch auseinandersetzen. Die letzten beiden Grundsätze der Freinet-Schulen sind die Eigenverantwortlichkeit der Schüler und die Kooperation zwischen Lehrer und Schüler.
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Lernformen an Freinet-Schulen
Wie an anderen reformpädagogischen Schulen auch werden an Freinet-Schulen viele unterschiedliche Lern- und Unterrichtsformen eingesetzt. Neben dem Lernen in Lerngruppen gibt es die Freiarbeitsphasen oder auch den lehrgeleiteten Unterricht. Ähnlich zur Jenaplan-Schule wird auch an Freinet-Schulen nach einem Wochenplan gearbeitet. So soll gewährleistet werden, dass die Schüler keine Fächer vernachlässigen. Ihren Wochenplan führen die Schüler selbstständig. Zudem notieren sie sich selbst ihre Aufgaben und haken sie auch selbst ab, wenn sie bearbeitet sind.
Benotung an Freinet-Schulen
Eine Leistungsbewertung durch Schulnoten findet in den Freinet-Schulen, wie auch an den meisten anderen Reformschulen, nicht statt. Stattdessen bekommen die Schüler individuelle Berichtszeugnisse. Kandidaten für einen Hauptschulabschluss erhalten erstmals in der 9. Klasse Noten. In den höheren Klassen sind Noten vorgeschrieben, da sie für die weiteren Schulabschlüsse (Realschulabschluss, Abitur) erforderlich sind.
Kosten für Freinet-Schulen
Die Kosten für die meisten Reformschulen, zu denen die Freinet-Schulen gehören, erheben ein Schulgeld von durchschnittlich 60 bis 275 Euro. Die Schulgelder richten sich meist nach dem Einkommen der Eltern.
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