 |
Realschule
|
|
Die Realschule, früher auch Mittelschule genannt, ist eine der drei weiterführenden allgemeinbildenden Schulen im dreigliedrigen Schulsystem. Sie schließt an die 4 Klasse der Grundschule an und endet mit der 10 Klasse und dem Abschluss der mittleren Reife (Realschulabschluss).
Geschichtlich betrachtet wurde die Realschule gegründet, um dem aufstrebenden bürgerlichen Milieus neben dem Gymnasium eine weitere attraktive Schullaufbahn anbieten zu können, die für die mittlere Beamtenlaufbahn und für höhere Berufsfachschulen sowie das Fachabitur vorbereitete. Während die Hauptschule für praktisch begabte Schüler und das Gymnasium für rein theoretische begabte Schüler gedacht war, sollte die Realschule ein Mix aus beidem sein.
|
|
|
Entwicklung der Realschule
Während sich im Laufe der Zeit die Hauptschule von der Schule für die Masse zur „Resteschule“ entwickelt hat und beim Gymnasium der Trend von der Eliteschule für wenige hin zur Schule für die Mehrheit zu erkennen ist, blieben die Schülerzahlen an den Realschulen relativ stabil.
Realschule und Schulwechsel
Im Anschluss an den Realschulbesuch bietet sich die Möglichkeit auf das Gymnasium zu wechseln. Voraussetzung dafür ist jedoch der erweiterte bzw. qualifizierte Realschulabschluss, der einen bestimmten Notendurchschnitt voraussetzt. Weitere Anschlussmöglichkeiten bieten auch die sogenannten Fachhochschulen, an denen das Fachabitur erworben werden kann, welches zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.
Realschulen und Internate
Internate bieten unterschiedliche Schulzweige an. An einigen Internaten sind Grundschule, Realschule und Gymnasium unter einem Dach. Andere Internate spezialisieren sich auf einen Schulzweig. Generell ist aber festzuhalten, dass auf einem Internat jede Schulform besucht werden kann.
|
|
|
|  |
|