Gymnasium, Geschichte des Gymnasiums, Gymnasium Abitur, Gymnasien Eliteschulen

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Gymnasium Gymnasium

Für Generationen von Schülern und Eltern galt das Gymnasium als Eliteschule. Dementsprechend groß war und ist die Anziehungskraft. Immer mehr Eltern wünschen sich für ihre Kinder den Besuch des Gymnasiums und damit das Abitur.
Resultat dieser Entwicklung ist, dass in einigen Bundesländern mittlerweile rund 40 Prozent der Schüler eines Jahrgangs das Gymnasium besuchen. Das Gymnasium ist heute viel weniger eine Eliteschule als vielmehr die Schulform für die Masse eines Jahrgangs. Mit der Entwicklung zur Schulform für die Masse ergeben sich neue Herausforderungen für das Gymnasium. Eine neue Herausforderung besteht im Umgang mit der immer heterogeneren Schülerschaft.

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Geschichte des Gymnasiums Geschichte des Gymnasiums

Das Gymnasium besitzt eine mehr als 200-jährige Geschichte. Die Bezeichnung Gymnasium ist das griechische Wort „gymnasion“ zurückzuführen. Eingeführt wurde das Gymnasium Ende des 18. bzw. Anfang des 19. Jahrhunderts. Mit der Einführung des Gymnasiums sollte der Universitätszugang regelt werden. Nach und nach wurde der Hochschulzugang an den Erwerb des Abiturs gekoppelt. Hierfür wurde ein Fächerkanon eingeführt, der in den Hauptfächern Latein, Griechisch, Mathematik und Deutsch umfasste. Das alleinige Recht für die Vergabe der Hochschulzugangsberechtigung erhielten zunächst nur die sogenannten humanistischen Gymnasien. Später (1900) gab es neben den humanistischen Gymnasien auch weitere Gymnasien (z.B.Realgymnasien) an denen das Abitur erlangt werden konnte.

Gymnasium und Abitur Gymnasium und Abitur

Zweifelsohne bietet das Abitur eine Vielzahl an Möglichkeiten. Nur die allgemeine Hochschulreife (Abitur) ermöglicht sowohl den Hochschulzugang als auch die betriebliche Ausbildung. Verständlicherweise wünschen sich gerade deswegen immer mehr Eltern, dass ihre Kinder das Gymnasium besuchen. Zwar kann das Abitur auch im Anschluss an den Hauptschul- oder Realschulbesuch erfolgen, doch die größten Chancen das Abitur wirklich zu erlangen, haben die Schüler des Gymnasiums.

Gymnasien und Privatschulen Gymnasien und Privatschulen

Unter anderem wegen der zunehmenden Schülerzahlen sehen sich immer mehr Eltern gezwungen, ihre Kinder an Privatschulen zu schicken, damit diese in der „Masse“ der Schüler an staatlichen Gymnasien nicht untergehen. Sicherlich liegt ein Vorteil von privaten Gymnasien darin, dass an vielen Privatschulen die Schulklassen geringere Schülerzahlen aufweisen und deshalb eine individuellere Betreuung möglich ist als an staatlichen Gymnasien.

Gymnasien und Eliteschulen Gymnasien und Eliteschulen

Wie oben bereits beschrieben hat das Gymnasium seinen elitären Charakter wohl längst verloren. Diese Lücke scheinen nun allmählich einige Privatschulen bzw. Internate zu füllen. Viele Eltern wollen ihren Kindern eine elitäre Schulbildung zukommen lassen.



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